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Mein Opa und meine Oma waren beide Raucher. Als sie ungefähr in meinem Alter waren, sagte Opa, er höre auf. In den vielen Jahrzehnten, die seitdem vergangen sind, hat er keine einzige Zigarette mehr angegriffen. So ist er einfach, mein Opa.
Als meine Oma das sah, sagte sie, auch sie höre damit auf. Und ab diesem Zeitpunkt… rauchte sie heimlich. Sie rauchte überall, nur nicht vor Opa. Es war ihr zu peinlich, dass sie es nicht genauso geschafft hatte wie er. Gelegentlich rauchte sie auch wenn er dabei war und erklärte die Sache zu einem kleinen Rückfall. Danach wechselte sie wieder in den Geheimmodus und rauchte im Keller. So ist sie einfach, meine Oma.
Nur 20% von uns sind mit einer starken Willenskraft gesegnet
Die Wissenschaft behauptet, dass 20% von uns mit einer starken Willenskraft ausgestattet sind. Mein Opa gehört hier garantiert dazu. 60% von uns müssen sich mit einer durchschnittlichen Willenskraft begnügen und die restlichen 20% haben eine unterdurchschnittlich entwickelte Willenskraft. Gratuliere, wenn du zu den oberen 20% gehörst, freu dich darüber und hab Geduld mit uns, den restlichen 80%. Wir sind halt nur Menschen und seien wir ehrlich – die meisten unserer guten Vorsätze finden ein böses Ende.
Deswegen brauchst du beim Durchziehen deiner Vorsätze jeden Verbündeten, den du kriegen kannst. Der wichtigste Verbündete ist dabei dein Gehirn. Zu verstehen, wie es funktioniert und wie du es dazu bringen kannst, dich zu unterstützen, werde ich dir gleich erklären.
Diese 3 Wege helfen dir, deine Vorsätze einzuhalten:
1. Verbindung zum Gefühl
Für das Fassen von Vorsätzen ist ein bestimmtes Gehirnareal zuständig, nämlich die Großhirnrinde. Damit ein Vorsatz aber erfolgreich umgesetzt werden kann, muss die Großhirnrinde eine Brücke schlagen zu den Bereichen des Gehirns, die für Gefühle zuständig sind.

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Unsere Gefühle lassen uns öfter scheitern als uns bewusst ist. Gefühle können es einfach nicht ausstehen, ignoriert zu werden. Wir müssen lernen, uns die richtigen Fragen zu stellen. Deine wahre Motivation ist ein Gefühl, das du dir wünschst. Hab dieses Gefühl vor Augen, es hilft dir, dranzubleiben.
1.1 Wie möchte ich mich fühlen?
Willst du dich attraktiv, leicht, beweglich, gesund oder kraftvoll fühlen? Dieses Ziel-Gefühl ist dein Leitstern. Es hilft dir auch zu erkennen, in welche Richtung du dein Leben steuern möchtest. Wer raubt dir Energie, wer inspiriert dich?
1.2 Welche Art von Frau möchte ich sein?
Diese Frage stimuliert den visuellen Zugang. Erschaffe dir eigene Bilder von der Frau, die du sein möchtest. Vielleicht gehört dazu auch ein neuer Kleidungsstil oder ein Hobby, das dich diesem Bild näherbringt.

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2. Kleine Schritte
Die Macht der kleinen Schritte wird sträflich unterschätzt. Anstatt sofort komplett auf Zucker zu verzichten, nimm dir vor, an drei Tagen der Woche darauf zu verzichten. Der Druck ist weg und die Chance auf Langzeiterfolg steigt massiv. Gesundheit ist ein Langzeitprojekt.

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Kleine Schritte halten wir einfach länger durch. Mein Mann sagt immer: „Es geht nie um die lückenlose konsequente Perfektion. Mach es so oft es dir möglich ist, dann wird es zur Gewohnheit. Der Organismus stellt sich um und dann ist das dein neues Ich geworden.“
3. Auch ein Anfang kann das Ziel sein
Ich habe viele Ideen und viel Begeisterung. Aus den meisten Projekten wurde nichts, aber die wenigen, die geblieben sind – wie dieser Blog – haben mein Leben verändert. Jeder Neuanfang ist eine wertvolle Erfahrung. Es ist ein bisschen wie Frösche küssen: Man weiß nie, welcher sich in einen Prinzen verwandelt.

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Ein Vorsatz ist das Greifen nach der Möglichkeit, wie mein Leben auch sein könnte. Genau nach diesen Grundsätzen habe ich „Chi statt Botox“ konzipiert. Es verhilft mit kleinem Aufwand zum großen Ergebnis und lässt sich langfristig in den Alltag integrieren.

Über Christina
Mag. Christina Schmid - In Vorträgen, Kursen und Artikeln vermittle ich mein Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung mit alternativen Heilmethoden, Coaching und meinen vielfältigen Ausbildungen. Mein Motto: "Jeder Mensch sollte die Gelegenheit haben, das Beste für sich zu tun". So versuche ich, den Menschen Zugang zu einem Wissen zu vermitteln, welches sonst ausgewählten Kreisen vorbehalten bleibt.
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