Karottenöl fürs Gesicht – 5 Gründe, warum es mich begeistert

By Christina | Blog

Feb 12

Karottenöl in der Gesichtspflege, dafür gibt es mindestens 5 gute Gründe. Ich habe eine Mischhaut, die im Winter an manchen Stellen richtig trocken werden kann. Da ich schichte, verwende ich zu dieser trockenen Jahreszeit gerne am Ende ein paar Tropfen Öl. Dieses Mal habe ich mich entschieden, Karottenöl auszuprobieren.

Karottenöl wird aus den Wurzeln der wilden Karotte gewonnen. In der Regel wird es mit Carotin und einem anderen Öl gemischt, es handelt sich also um kein reines Karottenöl. Es hat eine dunkle Farbe und einen herben Geruch. Ich mische täglich ca. 3 Tropfen in meine Tagescreme und bin wirklich begeistert! Warum?

1. Karottenöl ist der gesündeste Selbstbräuner der Welt

Dieses Öl gibt meinem Gesicht eine leichte Bräune, die mir gerade recht kommt. Im Februar haben die wenigsten von uns eine gesunde Hautfarbe… Der Farbton meiner Haut gefällt mir wirklich gut und an den meisten Tagen kann ich die Foundation weglassen. Ich gebe nur noch einen Hauch Puder drüber und fertig. Das finde ich wirklich genial. Der Teint sieht einfach gesund und frisch aus.

Es gibt unterschiedliche Produkte, siehe unten. In meinem Karottenöl ist auch Walnussschalenöl enthalten. Dieses gibt dem Öl eine schöne braune Farbe. Andere Karottenöle waren mir ein bisschen zu orange, aber das kann Geschmackssache sein.

 

2. Karottenöl schützt und verlängert die Urlaubsbräune

Mit der Sonnenbräune muss ich – sollten wir alle – etwas aufpassen. Wenn ich zu viel Sonne erwische, erinnern mich riesige Pigmentflecken auf meinen Wangen an meine Naivität und Arroganz. Jahrelang wollte ich es nicht glauben, dass die Sonne die Haut langfristig schädigt. Tja, jetzt glaub ich es. Deswegen ist mir das Bisschen Bräune, das mir möglich ist, bevor die Flecken auftauchen, sehr wertvoll.

Karottenöl hilft mir in Zukunft, diese Bräune länger zu halten. Zusätzlich haben Carotine in der Pflanze selbst die Aufgabe, sie vor den Konsequenzen der UV-Strahlen zu schützen. Als reiner Sonnenschutz geht das Öl nicht durch, aber mithelfen kann es allemal. Das oben erwähnte Walnussschalenöl in meinem Produkt hilft mit, die Bräune noch länger zu speichern.

3. Karottenöl hilft gegen Hautunreinheiten

Angeblich auch gegen Akne, was mir wegen dem hohen Vitamin A Anteil auch logisch erscheint. Ich kann nur sagen, dass die Haut weich ist und sich angenehm anfühlt, aber da ich regelmäßig schröpfe und schabe, ist meine Haut allgemein meist gut in Schuss. Das Karottenöl wirkt regulierend und unterstütz das Abklingen von Entzündungen. Fettige und unreine Haut profitiert von diesen Eigenschaften. Pickel und Mitesser werden durch das Verwenden von Karottenöl verhindert.

Ich kann wirklich sagen, dass meine Mischhaut auf dieses Produkt wunderbar reagiert. Die trockenen Stellen sind weg und die fetteren Stellen bleiben rein und fetten kein bisschen mehr. Mein Gesicht hat vielmehr einen schönen natürlichen Glanz. Das Karottenöl enthält hochdosierte carotinoide Lycopine, die auch in Tomaten, Wassermelonen und Hagebutten vorkommen. Diese bringen die von Haus aus ölige Haut wieder ins Gleichgewicht.

 

4. Karottenöl enthält große Mengen an Vitamin A und Provitamin A

Vitamin A sagt dir nichts? Vielleicht aber Retinol – unverzichtbar in der Anti-Aging-Pflege. Im Karottenöl kommt es in einer natürlichen Form vor. Vitamin A hilft, die Haut zu erneuern indem es die Zellteilung reguliert. Das ist mit ein Grund, dass:

5. Karottenöl strafft, verjüngt und erfrischt

Ich nehme das Öl natürlich nicht mit der Erwartung, dass ich dadurch morgen wie 20 aussehe. Die Haut sieht damit einfach gut aus und fühlt sich sehr angenehm an. Für mich ist es ein gutes Gefühl, ein natürliches Produkt zu haben, das die Haut schützt und ihr Stoffe bietet, die sie braucht. Dass sie mit Karottenöl darüber hinaus eine feine Bräune erhält, begeistert mich sehr.

Karottenöl versorgt die Haut mit intensiver Feuchtigkeit und schützt sie dank dem hohen Anteil an Vitamin A vor freien Radikalen. Durch das Öl wird die Zellerneuerung angeregt und bildet einen Schutzmantel auf der Haut. Für meine Mischhaut ein wahrer Segen.

Wie wendet man Karottenöl in der Gesichtspflege an?

Das kann man auf zweierlei Wegen tun. Du kannst das reine Öl verwenden, indem du nach der Reinigung dein Gesicht befeuchtest und das Öl in die feuchte Haut einmassierst. Oder du verwendest es wie ich. Ich mische ein paar Tropfen in meine Tagescreme hinein und verwende die Mischung. Das garantiert mir, dass ich das Ganze gleichmäßig verteile und mein Gesicht nicht zu dunkel wird.

 

 

Vergiss nicht, deinen Hals mitzubehandeln. Sonst sieht es etwas komisch aus – ein bräunliches Gesicht auf einem weißen Hals. Dazu ein wichtiger Hinweis: Karottenöl kann auf Stoff abfärben. Deswegen verwende ich es nur tagsüber, obwohl ausreichend Frauen berichten, es auch als Nachtpflege zu verwenden. Zuerst hatte ich Angst, dass der Halsbereich meiner Oberteile braun verfärbt wird, aber keine Spur. So schlimm ist es mit dem abfärben überhaupt nicht, schon gar nicht, wenn man es mit der Creme mischt. Ich schätze, es müsste schon ein ganzer Tropfen puren Karottenöls auf dem Gewand landen, dann gibt es halt einen Fleck.

Noch ein wichtiger Hinweis: Das Öl darf nur äußerlich angewendet werden! Wir sprechen hier von einem Hautpflegeprodukt, Karottenöl ist kein Speiseöl.

Welches Karottenöl kaufen?

Im Internet stolpert man ununterbrochen über das Diaderma-Karottenöl*. Was mich davon abgebracht hat, es zu probieren, war die Angabe, dass es Aromen enthält und dann die Beschwerde von einem Benützer, es rieche parfümiert. So etwas mag ich überhaupt nicht. Auch ist die Öffnung der Flasche so groß, dass es unmöglich ist, das Öl tropfenweise rauszubekommen.

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Also habe ich mich für das Öl von Hildegard Braukmann* entschieden, welches auch Walnussschalenöl enthält. Dieses sorgt dafür, dass die Bräune länger bleibt und wirklich braun ist, nicht orange. Weiter enthält es Safloöl, Olivenöl, Orangenöl und Jojobaöl. Ich mag es sehr und der Geruch des Öls ist frisch, natürlich und unaufdringlich. Zuerst ärgerte ich mich über das kleine Loch, durch das es nicht wirklich tropfen will. Dann bin ich draufgekommen, dass ich nur den Boden der umgedrehten Flasche antippen muss, damit kleine Tröpfchen rauskommen. Das gefällt mir, denn so kann ich es super dosieren und verschwende nichts davon.

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Wer ein Bio- und ECO-zertifiziertes Öl haben möchte, greift am besten auf das Karottenöl von NMC* zu. Es hat einen praktischen Spender, soweit ich das auf dem Bild erkennen kann. Ich habe das Tamanu-Öl von dieser Firma, das in der gleichen Aufmachung ist, also nehme ich an, dass auch dies eine Flasche mit einem wirklich praktischen Spender ist.

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Dies sind auch die drei Karottenöle, die bei Tests am besten abschneiden.

Karottenöl als Haarkur

Im Haar soll das Öl eine echte Hilfe für kaputte Haarspitzen sein, es stärkt und repariert diese. Dazu wird es warm ins feuchte Haar einmassiert und nach etwa 15 Minuten Wirkzeit wieder ausgespült. Haare werden nicht verfärbt, selbst ausprobiert habe ich es aber nicht. Ich erwähne es hier für diejenigen, die so etwas anspricht, für mich, die ich ohnehin jeden zweiten Tag Haare waschen muss, ist Öl im Haar nicht sonderlich reizvoll. Die Wirkstoffe Vitamin A und E können angeblich das Haarwachstum beschleunigen und sogar Haarausfall verringern.

Wie man sieht, ist dieses Öl eine echte Bereicherung für jedes Pflegeset. Ich bin ein Fan von natürlichen einfachen Sachen, die Großes bewirken. Ich freue mich, dass ich das Karottenöl entdeckt habe und es bekommt einen festen Platz in meinem Badezimmer!

 

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Bildquelle: privat, pixabay.com

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Mag. Christina Schmid - In Vorträgen, Kursen und Artikeln vermittle ich mein Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung mit alternativen Heilmethoden, Coaching und meinen vielfältigen Ausbildungen. Mein Motto: "Jeder Mensch sollte die Gelegenheit haben, das Beste für sich zu tun". So versuche ich, den Menschen Zugang zu einem Wissen zu vermitteln, welches sonst ausgewählten Kreisen vorbehalten bleibt.