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Unser Hetzen, Stopfen, Jagen nach Mehr führt dazu, dass unserem Leben die Dynamik abhanden kommt, die allem Lebendigen zugrundeliegt – der gesunde Rhythmus. Der regelmäßige Wechsel zwischen essen und verdauen, arbeiten und ruhen, geben und nehmen. Allzu schnell geht das Gespür für das Feine im herausfordernden Alltag verloren. Bald fängt nun die Fastenzeit an und diese lädt uns ein, durch eine einfache Handlung aus dem Alltäglichen auszusteigen – durch das Üben des Verzichts. In einer Zeit, wo immer alles sofort verfügbar ist, nicht nur das Essen und materielle Güter, sondern dank der neuen Medien mittlerweile auch Menschen, kann die Entscheidung zu verzichten unglaublich heilsam sein.
Verzicht als Voraussetzung für den Genuss

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Mit dem Verlust des gesunden Rhythmus und der überspannten Konzentration auf „Mehr“ geht auch der Genuss verloren. Denn der Verzicht ist das Vorspiel für den Genuss. Im freiwilligen Verzichten wird es uns möglich, unser Gespür fürs Feine wieder zu schärfen. Wer auf Überflüssiges verzichtet, wird an Wesentliches erinnert. Wenn ich nicht esse, zapfe ich feinere Energiequellen an und erinnere mich daran, dass ich mehr bin als mein Körper. Befreie ich meinen Körper von Belastung, kann ich ihn besser spüren.
Fasten heißt, auf Billiges und Schnelles zu verzichten
Zum einen haben wir uns an „billige Genüsse“ gewöhnt. In unserer alltäglichen Ernährung ist so allerlei, was einen suchtmachenden Charakter besitzt – Zucker, Milch, Weizen, Kaffee. So verwandeln wir uns in Junkies, ohne es zu merken. Es ist eine gesellschaftlich akzeptierte Droge, daher zwinkern wir einander beim Verdrücken des Schokoriegels verschwörerisch zu. Aber es ist nur kurzfristig, wie jede Droge. Wir brauchen ständig Nachschub und krank werden wir schleichend.
Essen als Grundlage der Gemeinschaft
Essen hat etwas Verbindendes. Gemeinsam zu speisen ist fast wie eine gemeinsame Meditation. Derjenige, der sagt „Nein, danke, ich esse keinen Zucker“, ist sofort ein Außenseiter. So gesehen kann Fasten bedeuten, sich aus der Gemeinschaft für eine Weile zurückziehen zu müssen oder zu erkennen, wie sehr ich mich im Alltag den ungeschriebenen Gesetzen einer Gemeinschaft beuge.
Essen als Ersatz für Spiritualität

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Unsere angeblich zivilisierte Gesellschaft hat kaum Zeit für energetische Pflege. Wir tun so, als wären wir Roboter, die nur Treibstoff benötigen. Wundert es dann, dass wir in Panik geraten, wenn wir an Verzicht denken? Meditation, stilles Nachdenken, Natur und Kunst – auch das sind Nahrungsmittel. Je mehr wir unseren Geist hungern lassen, umso mehr breiten sich Gefühle der Sinnlosigkeit aus. Paradoxerweise verspüren wir dann einen umso größeren körperlichen Hunger.
Der Schokoriegel als Sinn-Ersatz
Wo kein Sinn ist, da muss ein Sinn-Ersatz her. Ein Schokoriegel leistet da ausgezeichnete Dienste. Wenn ich voller innerer Konflikte bin, ist Essen der Füllstoff, der mich in Watte packt. Fasten bedeutet hier, aus dem Alltag auszusteigen und Stille zuzulassen – etwas, das heute nur schwer zu kriegen ist, weil es nichts kostet.
Fasten ist das Feiern der Stille

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In der Stille kann der Geist zur Ruhe kommen. Stille heilt. Die Fastenzeit ist eine notwendige Zeit der Reinigung und Entgiftung, um Essen wieder als echte Nahrung zu begreifen.
Lustvoll Geist und Körper reinigen
Um dieses Reinigen lustvoll zu gestalten, haben wir unsere Mallorca-Retreat-Woche ins Leben gerufen. Dort bekommst du die Möglichkeit, Essen als echte Nahrung zu sich zu nehmen – frei von Zucker, Gluten und Chemie, dafür voller Vitalstoffe. Jede Mahlzeit wird dort zu einer kleinen Energiebehandlung.

TCM-Expertin Ursula Peer und ich begleiten dich dabei. Du lernst bei mir die „Chi statt Botox“-Methoden gründlich kennen, damit sich dein neu gewonnenes Wohlgefühl auch in deinem Gesicht widerspiegeln kann.
Der Verzicht als Gewinn
Verzicht kann als Gewinn erlebt werden. Mit einer individuellen Konstitutionsanalyse fährst du mit dem Wissen nach Hause, welche Nahrungsmittel speziell dir gut tun. Nur wer verzichten kann, kann richtig genießen!
Über Christina
Mag. Christina Schmid - In Vorträgen, Kursen und Artikeln vermittle ich mein Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung mit alternativen Heilmethoden, Coaching und meinen vielfältigen Ausbildungen. Mein Motto: "Jeder Mensch sollte die Gelegenheit haben, das Beste für sich zu tun". So versuche ich, den Menschen Zugang zu einem Wissen zu vermitteln, welches sonst ausgewählten Kreisen vorbehalten bleibt.
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